Meine Arbeit

Meine Geschichte

Ich bin Nora Zimmer ausgebildete Physiotherapeutin seit 2007 und im April 2017 nach der Geburt meines 2. Kindes erlitt ich einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule (=LWS). Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch, dass wird schon alles wieder gut, ist ja nur ein wenig Rückenschmerz und kommt bestimmt vom Baby tragen und vielen sitzen.
Im Oktober 2017 wurde ich dann nach 6 Monaten Quälerei operiert, oh man …. das war genau das was ich unter keinen Umständen wollte. Aber leider gab es keine andere Möglichkeit mehr für mich. Damit meine ich, ich konnte nicht mehr aufrecht zur Toilette gehen, keine Bewegung mehr ohne starke Rückenschmerzen machen, hatte Taubheit im rechten hinteren Oberschenkel bis in die Zehen hinein und konnte selbst mein Baby nicht mehr stillen oder es tragen. Das war für mich als Mutter sehr schwer. Die letzten Wochen vor der Operation war ich täglich auf die Hilfe meiner Familie und meines Mannes angewiesen, da ich z.B. nicht in der Lage war die 800m zur Kita zu gehen, um ein älteres Kind hinzubringen oder abzuholen.

Aber wie kam es dazu?

Eigentlich müsste man ja sagen, du als Physiotherapeutin vom Fach müsstest doch wissen was das Beste ist gegen Rückenschmerzen.

Genau!

Das dachte ich bis zu meinen starken Rückenschmerzen auch. Ich verließ mich erstmal auf mich selbst und wollte von Ärzten und Schmerztabletten nichts wissen. Ich begann genau das zu machen, was ich sonst meinen Patienten immer geraten habe. Ich legte mich zur Entlastung in Stufenlage, also auf den Rücken und Beine hoch. Ich machte leichtes Bauch- und Rückentraining, um meine „geschwächten Muskeln“ zu stärken und legte mir eine Wärmflasche in den Rücken. Auch freiverkäufliche Schmerzmittel nahm ich in Eigenverantwortung ein, ohne auch nur zu denken ich könnte falsch liegen.

Naja, irgendwann merkte dann auch ich das ich mal zum Arzt gehen sollte und mit einer Wartezeit von 6 Wochen sagte der zu mir, „Wir machen mal ein MRT, aber ihr Sensibilitätsausfall, ihre Bewegungseinschränkungen und ihre hohen Schmerzen deuten darauf hin das wir operieren müssen“. Und ich sagte, „Ich möchte erstmal keine OP!“. Ich bekam starke Schmerzmittel die entzündungshemmend wirkten sollten, taten sie auch etwas. Nach dem MRT sollte ich sofort wieder beim Arzt vorstellig werden, das tat ich auch. Ich war neugierig wie ich im Inneren aussah und natürlich was genau mit mir los war. Ne Ahnung hatte ich schon, aber wenn man plötzlich nicht mehr Therapeut, sondern Patient ist, denkt man anders über die Dinge. Nun sagte der Arzt, „hm… das ist ein ausgeprägter Bandscheibenvorfall L5/S1 mit Druck auf die Nervenwurzel, zudem haben sie Knochenödeme an den Wirbelgelenken der LWS und die übrigen Bandscheiben oberhalb ihres Vorfalles sind auch ganz schön dünn. Da können wir nur noch operieren. Erstmal minimalinvasiv und langfristig denken sie schon mal über eine Versteifung der LWS nach.“ Um sich das bildlich vorstellen zu können, ich lag zu dem Zeitpunkt auf einer Arztliege, weil ich keine 5 Minuten mehr stehen oder sitzen konnte. „Okay“, sagte ich, „ich muss darüber nachdenken!“ Der Arzt war sehr verständnisvoll und räumte mir das Wochenende zum Nachdenken ein, sagte aber auch er könnte mich schon am darauffolgenden Donnerstag noch einplanen. Ich schlief ungefähr eine Nacht darüber und wusste,- es geht nicht anders!

Ich sprach mit meiner inneren Stimme zu mir, „Wenn du eine zeitnahe Veränderung haben möchtest, um zumindest deinen Alltag wieder bewältigen zu können. Dann musst du da jetzt durch.“ Also kam die OP.
Und tatsächlich, ich war sofort nach der Operation schmerzfrei. Ich brauchte keine Schmerzmittel mehr, konnte aufrecht ohne Schmerzen gehen und fühlte mich befreit. Die einzige Beeinträchtigung, die vorerst blieb, war, dass mir das Hose anziehen und Socken anziehen sehr schwer fiel.
Wieder zu Hause kam ich schnell in den Alltag zurück. Naja, ist mit 2 kleinen Kindern auch nicht schwer. Ich machte fleißig und regelmäßig 2-3x die Woche Sport, also etwas Yoga und Stabilisationsübungen für Rücken & Bauch, so wie vom Arzt empfohlen. Nach einem Jahr kamen die Rückenschmerzen wieder und ich dachte, – wwwhhaattt, the f****.

Ich mache doch regelmäßig Sport und achte auf meine Ernährung. Wie kann das sein?

Nun stellte ich alles in Frage, mich, meine Arbeit, meine Bemühungen. Wie um Himmels Willen, konnte das sein?? Fragte ich mich immer wieder. Durch eine Empfehlung einer Kollegin wurde ich dann auf die „Schmerztherapie Liebscher & Bracht“ aufmerksam. Und das war meine Rettung!
Endlich bekam ich Antworten auf meine Fragen, „Warum ging es mir wieder schlechter?“, „Warum half meine physiotherapeutische Ausbildung mir nicht?“, „Warum habe ich schon wieder Schmerzen?“, „Was mache ich falsch?“.

Und die Lösung war so einfach wie banal!

Ich bewegte mich, aber nicht in ausreichenden Bewegungswinkeln und ohne langanhaltende Dehnung oder mit einer Faszienrolle. Das hatte ich so in meinen Aus- & Weiterbildungen bisher nicht gelernt.

Mein Fazit dazu:

Ich war und bin bis heute sehr froh die „Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht“ gefunden zu haben. Sie hat mir persönlich sehr geholfen, viele lange offene Fragen beantworten zu können und hilft mir täglich schmerzfrei zu bleiben und beweglicher zu werden. Deshalb habe ich es mir zur Herzensaufgabe gemacht als Schmerzspezialistin, Schmerzpatienten mit ihren Beschwerden zu helfen, Mut zu fassen, dazu zu ermuntern sich selbst zu helfen und sich wieder freier bewegen zu können.
Ganz nach dem Motto: „Sei du selbst die Veränderung die du dir wünscht!“

Meine Qualifikationen

Regelmäßige Weiterbildungen in:

  • manuelle Lymphdrainage
  • Manuelle Therapie
  • erweiterte orthopädische manuelle Therapie
  • Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht (jährliche Refresher-Seminare)
  • Heilpraktikerin eingeschränkt auf dem Gebiet der Physiotherapie

Geplante Weiterbildungen in 2020:

  • Bewegungstherapie nach Liebscher & Bracht
  • Refresher Seminare „Schmerztherapie Liebscher & Bracht“
  • FaYo – Faszienyoga

Behandlungstermine können sie gern mit mir unter 0176/ 66 55 46 41 oder via E-Mail vereinbaren! Bei einem Erstkontakt erfolgt immer auch eine eingehende Untersuchung und Beratung! Diese kann individuell bis zu 30 Minuten in Anspruch nehmen.